8. ars braemia-Musikfestival

13.-16. Juni 2019 Rheinau

Ars Braemia in Zusammenarbeit mit Klosterkonzerte Rheinau, Stiftung Fintan, Reformierte Kirchgemeinde Rheinau-Ellikon

 

ZEIT OHNE ZEIT

 

Ohne einen Zeitablauf ist Musik für einen Zuhörer nicht wahrnehmbar. Der Begriff ist aber mehrdeutig: Es gibt innere und äussere, „virtuelle“ und „echte“ Zeit, Uhrzeit und Lichtzeit oder wie der Mystiker Fleming aus dem 17. Jahrhundert es ausspricht: „Ach dass doch jene Zeit, die ohne Zeit ist, käme/ und uns aus dieser Zeit in ihre Zeiten nähme“.

 

Thüring Bräm und Ulrich Gasser haben in Zusammenarbeit mit der Theologin Eva Tobler ein Konzept erarbeitet, das in sechs Konzerten und vier Räumen den Zeitbegriff in seinen unterschiedlichen Deutungsformen musikalisch artikuliert: mit ihren eigenen Kompositionen und Konzepten, die sie durch Werke der Vergangenheit ergänzen. Als Ausgangspunkt zum Thema dient Ulrich Gassers Uraufführung von „Stukkatur“ für zwei Klaviere, 14 Bläser und Schlagzeug, die eine radikale „Suche nach der verlorenen Zeit“ ist. 

Das Eröffnungskonzert in der Spitzkirche nimmt den Stilwandel in der Darstellung von Zeitabläufen zum Thema. Die barocken Orgelwerke in der Bergkirche werden durch fünf Uraufführungen von Schweizer Komponisten und Komponistinnen unterschiedlicher Generationen kontrastiert, die jeweils einen Textausschnitt über Zeit in ihrer Weise musikalisch umsetzen. Die Klaviertriomatinée vom Sonntag weist auf die geschichtliche Dimension „Wie die Zeit vergeht...“ hin (wie in Schuberts „Himmlischer Länge“ oder Gassers „zertrümmerten Worten“ oder Bräms historischen Erinnerungen „Zeitspiegel“). „Zeitloses Vergnügen“ herrscht in den melodisch-romantischen Stücken der Serenade vom Samstagabend. Das Festival schliesst am Sonntagnachmittag mit den Basler Madrigalisten ab, die mit Bach, Bräm und Gasser in „neuen Zungen reden“.

Erstklassige Ausführende lassen diesen Zyklus zu einem erstklassigen Erlebnis werden.

 

 

DONNERSTAG, 13.  JUNI 2019

 

Konzert 1, Spitzkirche, 20.15 Uhr

„Zeiten-Sprünge“

 

Ulrich Gasser, „Landschaft mit Styx (Hüben und Drüben)“

für Flöte (Alt-/Bassflöte), Harfe und Violoncello (2018, UA)

Willem de Fesch, aus der Sonate Nr.1 a-moll

für zwei Violoncelli (Preludio-Largo, Tempo di Gavotta)

Thüring Bräm, „Testaccio“ (2017 UA)

für zwei Violoncelli

Jacques Ibert, Trio für Flöte, Violoncello und Harfe

 

Barbara Schlatter-Wiederkehr, Flöten 

Jürg Eichenberger und Monika Haselbach, Violoncello

Julia Wacker, Harfe


Eintritt frei - Kollekte



FREITAG, 14. JUNI 2019

 

Konzert 2, Bergkirche, 20 Uhr

"Jene Zeit, die ohne Zeit ist"

 

Fünf Uraufführungen und barocke Orgelmusik

zu komponierten und weiteren

alten und zeitgenössischen Texten zum Thema Zeit

 

Dietrich Buxtehude, Ciacona in e

Thüring Bräm, „Ach, dass doch jene Zeit, die ohne Zeit ist, käme ...“ (Paul Fleming) für Kontrafagott

Ulrich Gasser, „Mein sind die Jahre nicht“ (zu „Betrachtung der Zeit“ von Andreas Gryphius) für Trompete

Johann Sebastian Bach, Sonatina aus der Kantate Nr. 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

Aglaia Graf, „Path“ für Klarinette in B

Regina Irman, «Zeiten» (Treppe, Becketts Enkel), nach Renato P. Arlati und Klaus Merz, für Tenorposaune

Silvan Loher, „Es-Dur“ (zu Klaus Merz „Wir hören die Musikanten altern...“) für Violine

Dietrich Buxtehude, Passacaglia in d

 

Eva Tobler, Textauswahl und Lesung

Andreas Maisch, Orgel

Jiří Němeček, Violine

Francesco Negrini, Klarinette

Angela Bergmann, Kontrafagott

Jens Bracher, Trompete

Adrian Albaladejo, Tenorposaune


Eintritt frei – Kollekte

 

 

SAMSTAG, 15. JUNI 2019              

 

Konzert 3, Kaisersaal, 17 Uhr

"Zeit - wiedergefunden?"

 

Einführung Thüring Bräm, Ulrich Gasser

 

Thüring Bräm, „Abgesang“ (1985)

für Klavier und 8 Bläser

Ulrich Gasser, „Stukkatur“

für 2 Klaviere, 14 Bläser und Schlagzeug (2008-10, UA)

 

Klavierduo Christian Zaugg, Tomas Dratva

Ensemble Ars Braemia, Karel Valter, Leitung

 

 Apéro riche, Fintan Stiftung, 18.45 Uhr

 

 

Konzert 4, Kaisersaal 20.30 Uhr

„Zeitloses Vergnügen!“


Antonín Dvořák, Vier romantische Stücke

Otokar Sevcik, Fantasie

Fritz Kreisler, Liebesleid und Liebesfreud

Jaroslav Kocian, Frühlingslied

Bedřich Smetana, Aus meiner Heimat

 

Jiří Němeček, Violine

Raphael Rütti, Klavier

 

Karten

Konzert 3 CHF 35.-, CHF 20.- (Jugendliche/Studierende)

Apéro riche CHF 30.-

Konzert 4 CHF 15.-

Beschränkte Platzzahl! Reservation empfohlen

Vorverkauf

www.ticketino.ch, Hotline: 0900 441 441 (CHF 1.-/Min.)

Information

Rheinauer Konzerte, kontakt@rheinauerkonzerte.ch, Tel. 052 319 33 70

Abendkasse

Samstag, 15. Juni 2019 ab 16.30 Uhr

 

 

SONNTAG, 16. JUNI 2019

 

Konzert 5, Kaisersaal, 11.30 Uhr

Klaviertrio-Matinée – „Wie die Zeit vergeht ...“

 

Thüring Bräm, „Zeitspiegel“

Ulrich Gasser, „Steinerne Worte zertrümmert“

Franz Schubert, Klaviertrio II in Es-Dur

 

Helena Winkelmann, Violine

Stephanie Meyer, Violoncello, 

Dominik Blum, Klavier


Eintritt frei - Kollekte 

 


SONNTAG, 16. JUNI 2019

 

Konzert 6, Klosterkirche, 17.00 Uhr

Chorkonzert – „... in neuen Zungen reden ...“

 

16.30 Uhr, Einführung Ulrich Gasser, Thüring Bräm

 

Ulrich Gasser, „Er ist gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen“ für Kammerchor a cappella

Johann Sebastian Bach, „Jesu meine Freude“, Motette BWV 227 für fünfstimmigen Chor

Thüring Bräm, „Transitions“ für Pipa und Chor

 

Yang Jing, Pipa

Basler Madrigalisten, Raphael Immoos, Leitung


Karten

CHF 40.- (nummerierte Plätze), CHF 20.- (Jugendliche/Studierende)

Vorverkauf

www.ticketino.ch, Hotline: 0900 441 441 (CHF 1.-/Min.)

Information

Rheinauer Konzerte, kontakt@rheinauerkonzerte.ch, Tel. 052 319 33 70

Abendkasse

Sonntag, 16. Juni 2019 ab 16 Uhr


 

    7.  ars braemia Festival, Sonntag, 9. September 2018, Waldenburg 

    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

    Aus der Serenade op. 25 für Flöte, Violine und Viola in der Version für Flöte, Viola und Harfe 

   Tempo ordinario d'un Menuetto - Allegro molto - Andante con variazioni - Allegro scherzando e vivace


   Thüring Bräm (*1944)

   "A Wind Blew Out of a Cloud" nach dem Gedicht "Annabel Lee" von Edgar Allen Poe für Harfe solo


   Claude Debussy (1862 - 1918) 

   Sonate pour Flute, Alto et Harpe (1915)

   Pastorale: Lento, dolce rubato

   Interlude: Tempo di Minuetto

   Finale: Allegro moderato ma risoluto


   Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) 

   Auf Flügeln des Gesanges in einer Fassung für Flöte, Viola und Harfe


   Ausführende

   Gaetano Vestris, Tanz

   Peter Biely, Viola

   Julia Wacker, Harfe

   Karel Valter, Flöte

   Diane Farris, Bilder

Die Finanzierung der 7. Musiktage ars braemia wurde ermöglicht durch private Sponsoren sowie die 

             Sulger-Stiftung           


     




    6. ars braemia Musikfestival

     23. - 27. August 2017
     
     Landgut Morgenstern,    Barchem, Niederlande    

     
2017 findet das Festival von Ars Braemia in Holland statt und zwar im Osten des Landes, ungefähr 50 Kilometer von Arnhem, mitten in einer abwechslungsreichen, ländlichen Landschaft. Wir haben einen inspirierenden Ort gefunden, das Landgut Morgenstern in Barchem (www.morgenstern.nl). Dieser frühere Bauernhof wurde ab 1996 durch Danielle Crijns und ihrem damaligen Geschäftspartner Wouter van Woudenberg Hamstra umgebaut zum Konferenzzentrum. Später nannte man es Landgut mit dem Namen der früheren Eigentümer. Man verschrieb sich damals schon der Nachhaltigkeit und dem organischen Bauen mit natürlichen Materialien (wie Lehm, inländischem Holz, Muscheln und Aquamarinfarbe). Es gibt einen Musiksaal und mehrere kleinere Säle für unsere Konzerte, resp. offenen Proben.

Es ist ein Ort geworden, an dem sich jeder dank dem kleinen Massstab, der Aufmerksamkeit des Teams und dem feinen Essen schnell daheim fühlt. Unsere Gruppe wird das Landgut für sich alleine haben. Es besteht aus vier Gebäuden. Im Hauptgebäude hat es ein gemütliches Wohnzimmer und einen Esssaal. Die Zimmer sind einfach und zweckmässig (ohne TV; Wi im Hauptgebäude vorhanden). Das Landgut verfügt auch über ein Schwimmbad. Das Essen wird biologisch an Ort mit lokalen Zulieferern zubereitet. Man kann vom Landgut aus wandern oder Ausflüge in die benachbarten Orte machen. U.a. ist ein Ausflug in die alte Hansestadt Zutphen geplant. Und das Dorf Barchem ist z.B. nur wenige Kilometer vom Landgut entfernt und zu Fuss gut zu erreichen. Dort hat es eine Bäckerei/Konditorei und ein Restaurant. Zudem kann allfällig benötigter Transport organisiert werden.

Das musikalische Programm umfasst 500 Jahre Musikgeschichte und jedes Konzert hat einen Bezug zu Holland, ob es sich nun um die Flötenquartette von Mozart, Werke von Corelli oder Vivaldi oder um Heinrich Heines Vertonungen durch holländische Komponisten des 19. Jahrhunderts handelt oder um die Malerin Charlotte Salomon des 20. Jahrhunderts, deren unglaubliches Werk „Vie ou théâtre?“ im Jüdischen Museum in Amsterdam zu finden ist.

Wir sind glücklich, dass uns eine auserlesene Gruppe von internationalen Musikerinnen und Musikern mit erstklassigem Niveau begleiten wird. 

Mi, 23.8.2017
Anreise
ab 18 Uhr Nachtessen und Begrüssungsveranstaltung

Do, 24.8.2017, 10.30 Uhr
Mozarts Flötenquartette im Auftrag eines Holländers auf Originalinstrumenten
Karel Valter, Traversflöte; Pablo Valetti, Violine;
Peter Biely, Viola; Petr Skalka, Violoncello

Do, 24.8.2017, 20 Uhr
Harry: Heinrich Heine in Holland, Kommentiertes Konzert  Marc Pantus, Bass-Bariton; Shuann Chai, Klavier

Fr, 25.8.2017, 10-15 Uhr
Ausflug mit Stadtführung in der alten Hansestadt Zutphen

Fr, 25.8.2017, 20 Uhr;  Einführung: 17-18 Uhr
Charlotte Salomon, le goût de vivre au delà de tout!
Trotzdem leben und überleben
Neue Komposition von Thüring Bräm
für zwei Frauenstimmen, Sprecherin und Akkordeon
Cinq Chansons Noires (textes d’Aloïse Corbaz pour voix et accordéon) 

Ensemble Pleine Lune: Alena Dantcheva, Sopran; Brigitte Ravenel, Mezzosopran; Aude Chollet, Sprecherin; Stéphane Chapuis, Akkordeon

Sa, 26.8.2017
9.30-11 Uhr Einführung
Thüring Bräm, Karel Valter / offene Probe mit den Musikern

Sa, 26.8.2017, 17 Uhr
Abschlusskonzert: Musik aus dem ersten grossen Musikverlagshaus von Etienne Roger und seinem Nachfolger Le Cène in Amsterdam
Werke, von Corelli, Vivaldi u.a.

Pablo Valetti, Peter Biely, Violinen; Petr Skalka, Violoncello; Karel Valter, Cembalo auf Originalinstrumenten 


 
Wiederaufnahme der Kammeroper "La Cantatrice" (siehe Kalender)

5. Musikfestival ars braemia gemeinsam mit den 10. Musiktagen Valendas 

5.–10. Juli 2016 


Die 10. Musiktage Valendas, die vor zehn Jahren mit dem Motto „Begegnungen“ zum ersten Mal durchgeführt wurden, stehen 2016 unter dem Titel „Er-Innerung“ und werden im Jubiläumsjahr gemeinsam mit dem 5. Musikfestival des Vereins ars braemia erklingen. 

Es geht einerseits in einer grossen Dimension darum, sich anhand der Aufführungsorte seiner Wurzeln zu erinnern. Andererseits soll die Wiederaufnahme von einigen Stücken, die in den letzten 10 Jahren gesungen wurden, durch die Wiederholung das Erinnern vertiefen. „Er-Innerung“ ist der Titel eines Solostücks für Violoncello von Thüring Bräm, das Jürg Eichenberger in einem der Konzerte spielen wird. Ausführende sind ein Streich-quartett der Chamber Soloists Lucerne unter der Leitung von Jürg Eichenberger, in dem neu zwei junge Geigerinnen mitwirken, das Hornquartett Jakob Hefti, die Gesangssolisten Lia Andres und Peter Mächler sowie der Kammerchor Altaun unter der Leitung von Thüring Bräm und Karel Valter. Zudem wird Hanspeter Aeschlimann in der Kirche Tschiertschen die alte Toggenburger Hausorgel spielen. 

In Ilanz stellt ein Kurzkonzert im Museum Regiunal Surselva zur Ausstellung „Zurück in die Zukunft“ einen weiteren Bezug zur Er-Innerung her. Ein besonderer Höhepunkt wird die Anwesenheit der Dichterin Anna Maria Bacher aus dem Pomatt sein, die im Walser-Konzert in Tschiertschen einige ihrer Gedichte auf Pomattdeutsch lesen wird. Auf roma-nischer Seite werden die Komponisten Gion Balzer Casanova und Carli Scherrer in Trun anwesend sein. 

Erinnern und Vertiefen ergibt sich aus der Gegenüberstellung von romanischen und walserischen Volksliedern mit neuen Kompositionen (zwei Uraufführungen) sowie der Einbeziehung von bewegenden Stücken der ‚ernsten’ Musik (wie z.B. den 4 Quartetten für Chor und Klavier op. 92 oder die Marienlieder von Johannes Brahms, die Streichquartett-werke von Haydn und Puccini oder die Lieder von Pfitzner und Schoeck). Stets geht es darum, auf kunstvolle Weise verständlich von den letzten Dingen zu sprechen in einem Lebenskreis, der es im Zusammentreffen der germanischen mit der romanischen Kultur geschafft hat, Werte zu bewahren und zu entwickeln oder sogar zu neuem Leben zu erwecken. 

Dass dies vom Zentrum Valendas aus geschieht, hat seinen Ursprung in den gemein-samen Anstrengungen, die der Verein valendas impuls im letzten Jahrzehnt unternommen hat, indem er z.B. mehrere seiner vom Verfall bedrohten Häuser (u.a. das Türalihus und das Engihus) renoviert und die alten Gefässe mit neuem Leben gefüllt hat. Häuser sieht man und man kann sie über Jahre begehen, Musik verklingt und ist vergänglich und muss deshalb immer wieder neu erschaffen werden. Dies ist eine Herausforderung, die wir mit dieser Festwoche in dieser Gegend einmal mehr annehmen möchten. Nicht nur die alten Räume sollen wieder klingen, auch die neuen wie die Skulptur „Ogna“ in Trun von Mathias Spescha oder die Capluta Sogn Benedetg von Peter Zumthor. 


1. Konzert 
Dienstag, den 5. Juli 2016 
Kirche Versam, 20.00 Uhr 


Giacomo Puccini (1858–1924): Crisantemi (1890) 
Hans Pfitzner (1869–1949): 4 Lieder aus “Alte Weisen” op. 33 (Gottfried Keller) für Sopran und Klavier (1923) 
Othmar Schoeck (1886–1957): 2 Lieder aus “Elegie” op. 36 für Bassbariton und Klavier (1921/22) 
Johannes Brahms(1833–1897): Vier Quartette für gemischten Chor und Klavier op. 92 
Thüring Bräm (*1944): 5. Streichquartett “Postcards from Switzerland” 
Edward Elgar (1857–1934): 4 Lieder aus “Songs from the Bavarian Highlands” op. 27 (1895) für Streichquartett und gemischten Chor (arr. Thüring Bräm) 

Ausführende: 
Lia Andres, Sopran, Peter Mächler, Bassbariton 
Streichquartett der Chamber Soloists Lucerne 
(Ola Sendecki und Silvia Hunziker, Violinen, Markus Wieser, Viola, Jürg Eichenberger, Violoncello) 
Thüring Bräm, Klavier 
Kammerchor Altaun 
Leitung: Karel Valter 


2. Konzert 
Mittwoch, den 6. Juli 2016 
Brunnenfest (Dorfplatz Valendas), 20.30 Uhr 


Schällafründ Valendas, Kammerchor und -ensemble Altaun, Heinz della Torre 
(Trompeten und Hörner) 


3. Konzert 
Donnerstag, den 7. Juli 2016 
Museum Ilanz 18.00–18.30 Uhr (17 Uhr Museumsführung, Teilnehmerzahl beschränkt) 


Thomas Leininger (*1981): “Ariadne” für Traversflöte und Harfe (UA, Auftragswerk von ars braemia) 
Murray Shafer (*1933): The Crown of Ariadne, Suite für Harfe, Schlagzeug und Tonband 

Ausführende: 
Karel Valter, Traversflöte, Julia Wacker, Harfe 


4. Konzert 
Freitag, den 8. Juli 2016 
Capluta Sogn Benedetg (Somvitg), 18 Uhr 

Joseph Haydn (1732–1809): Streichquartett f-Moll op. 20/5 
Allegro moderato – Menuetto 
Thüring Bräm (*1944): Er-Innerung für Violoncello solo (1991) 
Orlando di Lasso (1532–1594): 3 Gesänge aus den Prophetiae Sibyllarum 
Thüring Bräm: 6. Streichquartett “Spazi I” (UA) 
Joseph Haydn: Streichquartett op. 20/5  
Adagio – Finale. Fuga 

Ausführende: 
Kammerchor Altaun 
Streichquartett der Chamber Soloists Lucerne 
Jürg Eichenberger, Violoncello 


5. Konzert 
Samstag, den 9. Juli 2016 
Kirche Tschiertschen, 20.00 Uhr 
Walser Abend mit der Schriftstellerin Anna Maria Bacher, Pomatt 

Thüring Bräm (*1944): “Gibätt” für Violoncello und Gemischten Chor (Text: Anna Maria Bacher) 
Kurze Einführung durch Dr. Georg Jäger, ehemaliger Präsident der Walser Vereinigung 
Aus der Sammlung “Märsche der schweizerischen Truppen zur Unterhaltung der Liebhaber” (1796): 
Marsch-Walzer-Contredanse-Scherzando-Marsch 
Zwei Walser Lieder für Gemischten Chor 
Anna Maria Bacher (*1947): Gedichte 
Thüring Bräm: “Vita” – “La Valle piange” – “Alla Morte” aus den Piccoli Madrigali für gemischten Chor (Texte: Anna Maria Bacher) 
Johannes Brahms: 
 - aus den Choralvorspielen op.post. 122 für Orgel:  
Schmücke dich, o liebe Seele 
O Gott, du frommer Gott 

3 Lieder aus op.22 für Gemischten Chor 

- aus den Choralvorspielen: 
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen 
O Welt, ich muss dich lassen 

Ausführende: 
Kammerchor Altaun 
Jürg Eichenberger, Violoncello 
Hanspeter Aeschlimann, Orgel 
Anna Maria Bacher, Lesung 


6. Konzert 
Sonntag, den 10. Juli 2016 
Trun, Skulptur “OGNA” von Mathias Spescha 
14.30–15.00 Uhr (Vorkonzert) 

Thüring Bräm: “Ogna” für Hornquartett 
Chorgesänge 

Ausführende: 
Hornquartett Jakob Hefti, Kammerchor Altaun 


7. Konzert 
Sonntag, den 10. Juli 2016 
Trun, Kirche Nossadunna della Glisch, Acladira, 17.00 Uhr 

Als Gäste: Gion Balzer Casanova, Laax, und Carli Scherrer, Trun 

5 Volkslieder für Hornquartett 
Carli Scherrer: 2 romanische Lieder 
Thüring Bräm: Mountain Call für Horn solo (Martin Roos) 
Gion Balzer Casanova: 4 romanische Lieder 
Franz Liszt: Consolation Nr.4 für 4 Hörner ( 
Anton Bruckner: Nachruf für 4 Hörner 
Thüring Bräm: “Ogna” für Hornquartett 
Maria della Glisch (Volkslied) 

Ausführende: 
Hornquartett Jakob Hefti (Jakob Hefti, Martin Roos, Bernhard Plüss, Ramon Imlig) 
Kammerchor Altaun 


 4. Musikfestival ars braemia am Tannerhof Bayrischzell, 27. - 31. Mai 2015

Mit dem Ensemble Consolazione, Trio Promenois, mit Julia Wacker, Petra Auer, Ondrej Štochl und Thüring Bräm

Tannerhof Klassik mit Kammermusik vom Feinsten. Neu komponiert und uraufgeführt am Tannerhof. WENDEPUNKTE nennt der Verein ars braemia sein diesjähriges Kammermusik Festival, welches Ende MAI 2015 an vier Tagen am Tannerhof stattfindet.

In Zusammenarbeit mit dem Verein ars braemia, der Projekte, Ideen und Werke des Komponisten Thüring Bräm unterstützt, findet dieses viertägige Kammermusikfestival vom 26. bis 31. Mai 2015 am Tannerhof in Bayrischzell statt. Die Besonderheit dieses Festivals ist es, jedes Jahr an einen andern Ort, möglichst auch in einem anderen Kulturgebiet, zu ziehen und inhaltlich darauf Bezug zu nehmen. Nach Ariccia bei Rom (2012), Mikulov in Südmähren (2013) und der Nordwestschweiz (um das Kloster Mariastein) (2014) findet das 4. ars braemia-Festival nun 2015 in Bayrischzell, in der Nähe von München, statt.

Das Ensemble Consolazione aus Prag mit Karel Valter, Traversflöte, und Jan Tuláček, Gitarre, zu dem die Bratschistin Anna Veverková stossen wird, spielt seit 1995 zusammen. Seit 2002 hat sich das Ensemble vor allem auf die historische Musikpraxis konzentriert, ergänzt das ältere Repertoire aber immer wieder mit Musik heutiger Komponisten. (http://www.karelvalter.com)

Das Trio Promenois, (als Gast Daveth Clark, Klavier, Ola Sendecki, Violine, Lukas Raaflaub, Cello) wurde 2012 gegründet. Sein Name stammt von dem französischen Château de Promenois, wo sich die Gruppe zum Üben und Konzertieren erstmals getroffen hat. Inzwischen hat sich das Klaviertrio eine eindrückliche Karriere erarbeitet.

Julia Wacker, die ihre Ausbildung in Basel, Paris und Würzburg erhalten hat, arbeitet zur Zeit mit der Schweizer Schauspielerin Petra Auer in Berlin unter dem Titel “Theaterharfe” zusammen. Theaterharfe ist ein Projekt, in welchem Schauspiel auf Harfenmusik trifft. Dazu werden von den beiden Gründerinnen selbst geschriebene und thematisch passende, bestehende Texte ausgewählt. Die zwei Schweizer Künstlerinnen lernten sich im Juni 2014 in Berlin kennen. Ihr erstes Projekt "Das Verräterische Herz" wurde inzwischen mehrmals erfolgreich in Berlin aufgeführt. (http://www.theaterharfe.ch)

Ondřej Štochl (geb.1974) studierte Bratsche und Komposition in Prag und ist zur Zeit künstlerischer Leiter des Ensemble Konvergence in Prag und Vorsitzender der Komponistengruppe mit demselben Namen. Er arbeitet an deren Projekten als Dramaturg der Konzertreihe, wobei auch die Teilnahme an Musikfestivals von (nicht immer) zeitgenössischer Musik angestrebt wird. Sein neues Werk wurde von ars braemia in Auftrag gegeben und er wird als Gastkomponist persönlich anwesend sein. (http://www.ondrejstochl.info)

Der Komponist und Dirigent Thüring Bräm (geb.1944) lebt nach kürzeren und längeren beruflichen Stationen (drei Jahre USA, 14 Jahre Direktorium Musik-Akademie Basel, neunzehn Jahre Luzern als Direktor von Konservatorium und Gründungsrektor der damaligen Musikhochschule, Gasttätigkeit als Komponist, Dirigent und Juror u.a. in Deutschland, Tschechien, Polen, Spanien, Argentinien, Italien, Japan, Russland, USA) wieder in seiner Geburtsstadt Basel. Zu seinen neuesten Werken gehören die Kammeroper “La Cantatrice” sowie “Shapeshifting” für Grosses Orchester, das am 29. Januar 2015 im KKL Luzern seine Uraufführung hatte. (http://www.arsbraemia.ch)

Die bildende Künstlerin Nele von Mengershausen (geb.1945 in Bayrischzell auf dem Tannerhof) zog 1970 nach ihrer Ausbildung in Basel und München in die USA, wo sie bis 1985 in Kalifornien lebte (mit Studien u.a. in künstlerischen Drucktechniken und vergleichenden Religionswissenschaften in San Diego). Mitarbeit an einer multikulturellen gemeinnützigen Galerie in Boston von 1986-1990 und zahlreiche Ausstellungen. 1991 Ausbildung zur Gestalttherapeutin in München und Würzburg. Seit 2001 Atelier und kunsttherapeutische Praxis auf dem Tannerhof in Bayrischzell.(http://www.nelevonmengershausen.com)

Die Konzerte im Saal des Tannerhofes:

Konzert Nr. 1: Donnerstag, 28. Mai 2015, 17 Uhr (Ensemble Consolazione): Militärmusik in bürgerlichen Salons 

                     Werke von Mauro Giuliani, Joseph Haydn und Anton Diabelli

 

Konzert Nr. 2: Donnerstag, 28. Mai 2015,  20.30 Uhr (Ensemble Theaterharfe): Das verräterische Herz 

                      Texte von und über Edgar Allen Poe, Musik von Henriette Renié,

                      Elias Parish-Alvars, André Caplet und Claude Debussy                             


Konzert Nr. 3: Freitag, 29. Mai 2015, 20.30 Uhr (Trio Promenois): "Aber der entschiedene Fortschritt beginnt erst mit dem                

                      entschiedenen  Aufgeben alles dilettantischen Behagens…"                    

                      Klaviertrios von Robert Schumann, Thüring Bräm und Dmitri Schostakowitsch

 

Konzert Nr. 4: Samstag, den 30. Mai 2015, 11.00 Uhr: (Ensemble ars braemia): Von 1915 bis 2014

                     Werke von Arnold Bax, Max Reger, Thüring Bräm und Ondrej Stochl (UA)


Konzert Nr. 5: Samstag, den 30. Mai 2015, 17.00 Uhr: "Glückliche Wende"

                     Werke von Mauro Giuliani (Ensemble Consolazione) und Robert Schumann (Klavierquartett mit dem Trio            

                      Promenois und Anna Veverkova, Viola) 

Anmeldung für das ganze Festival via Geschäftsstelle ars braemia c/o Therese Weber-Frank, Bächtenbühlstrasse 16, CH-6045 Meggen (+41 41 370 29 87), für Einzelereignisse direkt an den Tannerhof +49 8023810.


9. Musiktage Valendas 6.-12. Juli 2015

Abendmusik

Um 1640 wurden in der Hansestadt Lübeck die ersten Abendmusiken abgehalten, besinnliche Musikstunden mit professionellen Musikern und guten Laiensängern. Zwar drehten sich die Texte allesamt um geistliche Themen, waren aber durchaus nicht auf einen Gottesdienst fixiert, sondern als Erbauung für die Kaufleute und oft auch zur Feier besonderer Persönlichkeiten in der Bürgschaft gedacht.

Diese Art Musik passt auch in die von uns ausgewählten Kirchen, in denen wir viele architektonische Elemente des 17. Jahrhunderts erkennen. Der Höhepunkt der „Abendmusiken“ fand unter Dietrich Buxtehude statt. Neu war auch, dass eigentliche Instrumentalstücke ins Programm aufgenommen wurden (in unserem Programm zwei Sonaten von Johann Rosenmüller).

Die Ausstrahlung dieser Art von der eigentlichen Liturgie losgelösten geistlichen Musik setzt sich bis in spätere Zeiten fort, weswegen wir mit Brahms und Reger den Weg der weiteren Entwicklung musikalisch aufzeigen.

Ausführende:
Kammerchor Altaun
Leitung: Thüring Bräm und Jürg Eichenberger

Kirchenkonzerte:
Eröffnungskonzert: Sonntag, 5. Juli 2015, 20.00 Uhr, Kirche Versam Quatuor Pléïades Lausanne (Jaccottet, Pache, Suter, Bräm), Klavierquartette von Mozart und Schumann

Freitag,    10.7.2015 Kirche Castiel (Schanfigg), 19.00 Uhr
Samstag,  11.7.2015 Kirche Valendas, 20.30 Uhr 
Sonntag,   12.7.2015 Vorkonzert Kirche von Clugin, 14.30 Uhr
Sonntag,   12.7.2015  Hauptkonzert Kirche Zillis (Schams), 18.00 Uhr

Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 um 20.30 Uhr, versammeln wir uns wie immer zum traditionellen Brunnenfest am Dorfplatz in Valendas mit dem Kammerchor Altaun (Volkslieder), dem Celloensemble „I Canticelli“ (Tänze) und den „Schällafründa Valendas“.



Die 8. Musiktage Valendas fanden unter dem Titel „Musik aus dem Kloster – rund um Mozart“ vom 7. - 13. Juli 2014 statt. Um den im Zentrum stehenden letzten Satz aus dem B-Dur-Duo für Violine und Viola von Mozart, der zu seiner Zeit als Komponist eine grosse Ausstrahlung auf die in den Klöstern gepflegte Musik ausübte, gruppierten sich Werke, die sich um Kompositionen der Patres Anton Kiefer (17. Jh.), Ambros Stierlin (18. Jh.) und Leo Stoecklin (19. Jh.) aus dem Benediktiner Kloster Mariastein (Kt. Solothurn), sowie dem Organisten Martin Vogt, der sich am Anfang des 19. Jahrhunderts auch im Kloster Disentis und in Ilanz aufhielt.

Auch eine Uraufführung von Bräms „Ich will lauschen...“ auf des in seiner Thematik in Mittelbünden verwurzelten Dichters Conrad Ferdinand Meyer aus dem 19. Jahrhundert für Bariton, Violine und Viola stellte einen weiteren Bezug zur Region her. Eingerahmt wurden die Chorwerke durch Orgelstücke von Mozart, Mendelssohn und Vogt. Einige der neu ausgegrabenen Werke sowie Thüring Bräms „Kyrie“ über ein Kyriefragment von Mozart sind auf einer CD erhältlich (www.arsbraemia.ch).

Ausführende: 
Solo-Bariton: Peter Mächler
Violine: Ola Sendecki
Viola: Markus Wieser
Orgel: Hanspeter Aeschimann
Kammerchor Altaun
Leitung und Klavier: Thüring Bräm

Kirchenkonzerte:
Freitag,  11.7.2014 Kirche Tomils, 20.00 Uhr
Samstag, 12.7.2014 Pfarrkirche Laax, 20.00 Uhr
Sonntag, 13.7.2014 Vorkonzert Kapelle Camp, Vals, 13.30 Uhr
Sonntag, 13.7.2014 Hauptkonzert Pfarrkirche Vals, 17.00 Uhr

Das traditionelle Brunnenkonzert unter dem Motto „Alte Klänge“ fand am Mittwoch, den 9. Juli 2014 auf dem Dorfplatz in Valendas statt und stand im Zeiten des eben eröffneten neuen „Gasthaus am Brunnen“, dem Engihuus, dem auch die neue „Engihuus-Hymne“ (Text: Ruedi Gröflin, Musik: Thüring Bräm) gewidmet war. Mitwirkende waren hier die „Schällafründa Valendas“, der Kammerchor Altaun ergänzt durch TeilnehmerInnen aus der Gemeinde Safien (Volkslieder), sowie Thüring Bräm, Klavier, Peter Mächler, Bariton, Lia Andres, Sopran, Ola Sendecki, Violine, und zum Ausklang die Kapelle Hunger aus Safien.

3. Musikfestival ars braemia in Langenthal, Luzern, Basel und Mariastein - 28. März - 27. April 2014
Das 3. ars braemia-Festival gliederte sich um den 70. Geburtstag von Thüring Bräm. Jeweils ein zentrales Stück des Komponisten gab den Konzerten den Titel ("Un' altre notte", "Between Two Worlds" und "Musik für Mariastein durch vier Jahrhunderte" (siehe auch CD's)). Ausgeführt wurden die Konzerte durch das Ensemble "ars braemia", das SONOS-Quartett und den Kammerchor und -ensemble Altaun.

2. Musikfestival ars braemia in Mikulov (Tschechien) - 21.-26. September 2013 
ars braemia organisierte in Kooperation mit dem Regionalmuseum in Mikulov sein zweites Musikfestival! Nach dem erfolgreichen Festival in Ariccia (Italien) im Oktober 2012 fand das nächste, grössere Festival in Mikulov (Tschechien) statt. Musikerinnen und Musiker aus der Schweiz und aus Tschechien (Solo, Streichquartett, Klaviertrio sowie ein Orchesterkonzert mit der Kammerphilharmonie Pardubice) spielten 5 Konzerte in den Räumlichkeiten des Schlosses und in der mit einem Architekturpreis ausgezeichneten Galeria Zavodny. Zu hören waren Werke, die stets auf die Verbindungen zwischen der Schweiz und Tschechien hinwiesen, zeitgenössische Musik von Thüring Bräm genau so wie klassische Musik zum Beispiel von Joseph Haydn, Beethoven, Wagner, Fauré, Debussy - sowie die Uraufführung von Lars Werdenbergs Komposition. Mitwirkende waren: SONOS-Quartett aus Basel, Jiri Nemecek, Violine; Trio Eben aus Tschechien, Julia Wacker, Harfe und Karel Valter, Traversflöte und Leitung der Kammerphilharmonie Pardubice.
 
1. Musikfestival ars braemia in Ariccia (Italien) - 17.-20. Oktober 2012
Im Villino Volterra in Ariccia fanden die Musiker und mitreisenden Gäste von ars braemia eine wunderbar passende Umgebung für eine Reihe von kommentierten Konzerten unter dem Motto "Contrasti e Analogie". In den Konzerten waren mit Harfe (Julia Wacker), Traversflöte (Karel Valter) und dem selten gespielten Instrument Baryton (Jessica Horsley) ungewöhnliche Kombinationen und Klänge zu hören. Von Barock, über Klassik, Neoklassik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Wie gemacht für das Villino und die Familie Volterra erklangen Stücke wie die Sonate für Harfe von Alfredo Casella. Für die zeitgenössischen Kompositionen von Thüring Bräm (Erstaufführung in Italien von "Wenzel", "Bänisegg", Flötenetüden) und von Giorgio Colombo Taccani (Uraufführung des Stücks "Lybra" für Baryton solo) war die Gegenwart und die Erläuterungen der Komponisten zu den Werken sehr bereichernd. Im Villino genossen alle Beteiligten auch die warme Gastfreundschaft und die hervorragenden kulinarischen Köstlichkeiten.

Ein weiterer Höhepunkt war das Konzert eines Gesangsensembles rund um Giovanna Marini. Die italienischen Protestlieder aus dem 19. und 20. Jahrhundert wurden sehr eindrücklich a capella oder mit Gitarre gesungen. Das Schlusskonzert mit dem Trio aus Basel war im voll besetzten grossen Saal des Palazzo Chigi ein schöner und würdiger Abschluss dieses ersten Musikfestival ars braemia. 


Oktober-Mai 2012 - TRANSITIONS
ars braemia produzierte die erste CD! Auf "Transitions" sind ausschliesslich Werke von Thüring Bräm zu hören, die er für Pipa (chinesische Laute) komponiert hat. Im Oktober wurde in Basel das kammermusikalische Werk "4 Stücke für Vals" eingespielt mit Yang Jing, Pipa, Jürg Eichenberger, Violoncello und Thüring Bräm, Klavier. Für die Aufnahme verantwortlich war der erfahrene CD-Produzent Karel Valter. Die renommierte Pipa-Spielerin Yang Jing und Thüring Bräm lernten sich 2004 kennen. Über ihre künstlerische Zusammenarbeit gibt das Interview Auskunft. Am 6. Mai 2012 fand die CD-Taufe statt. Weitere Informationen finden Sie unter Aktuell. Ab sofort können Sie hier die CD online bestellen.